Schwangerenvorsorge

Frauen mit normal verlaufender Schwangerschaft können sich durch Hebammenbetreuung Unterstützung auf ihrem Weg zum Kind holen.

Der Schwangerschaftsverlauf und das Wachstum des Kindes werden mit Hilfe der Leopold’schen Handgriffe beim Abtasten des Bauches der schwangeren Frau beobachtet und erklärt. Dies ermöglicht die Feststellung der Lage und gibt Auskunft über das Größenwachstum des Kindes. Mittels Holzstethoskop oder eines elektronischen Gerätes zum Verstärken der Herztöne kann die Hebamme auch Auskunft über den Vitalzustand des Babys geben.

Zusätzlich ergibt sich aus dieser für die Schwangerenversorgung so wichtigen Untersuchung Gesprächsstoff über Spannungszustände im Körper, Zweifel über die Gesundheit des Kindes, Fragen nach den körperlichen Gegebenheiten und Abläufen während der Geburt.

Die Hebamme gibt Tipps zum Umgang mit den körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft, zur Wahl des Geburtsortes, Ernährungsberatung und Vorbereitungen für ein angenehmes Wochenbett. Im Lauf der Schwangerschaft beantwortet sie anstehende Fragen, seien sie auch noch so klein und scheinbar unwichtig. Ihr Blick fällt auf den Körper der Frau, die Empfindungen und Sorgen der Schwangeren und die neuen Umstände in der heranwachsenden Familie. Indem sie auch den werdenden Vater hört, entlastet die Hebamme die Frau und gibt dem Mann fachkompetente Auskunft.

Die Hebamme ist dazu ausgebildet, eine Frau ab Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt, meist in Zusammenarbeit mit dem Frauenarzt/der Frauenärztin, umfassend zu betreuen.

Texte: © 2006 - 2018 - - Eveline Binder | zuletzt aktualisiert: | Bilder: © 2016 Andreas Obendrauf

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